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Türkei: Kappadokien

… im Landesinneren.

Nachdem wir mit der taucherei für heuer abgeschlossen haben, wurde es Zeit sich endlich mal ins Landesinnere der Türkei zu begeben.

Der letzte größere Stopp an der Küste war Silifke/Tasucu, hier gibt es eine ewig lange Sandbank. D.h. ich war wieder im Spaß-Modus und hab Sylvie ganze 4x in den Sand eingegraben. Fazit: nicht zu lange Warten bis man die Sandbleche einsetzt, ansonsten braucht man auch noch den High-Jack-Lift 😀

Am Weg ins Landesinnere Richtung „Tuz Gölü“, ein riesengroßer Salzsee, sind wir noch an ein paar interessante Orte Vorbeigekommen: z.B.: zum “Ihlara Tal” mit einer ca. 40°C heissen natürlichen Quelle. Wir machen eine kleine Wandertour durch das Tal, an einem der üblichen Flussrestaurants gibt es wieder die verdiente Stärkung 🙂

 Deutlich merkbar ist auch das kühlere Klima, das wir als sehr angenehm empfinden. 

Der Tuz Gölü ist ein riesiger Salzsee mit über 100km Länge, mitten in einer endlosen Ebene – in dieser Ebene fuhren wir über 40km einem schnurgeraden Schotterweg entlang ohne eine Menschenseele zu sehen. 

In Kappadokien selbst erlebt man atemberaubende Landschaften und Höhlenarchitekturen. Ein Einheimischer erzählt uns etwas von der Entstehungsgeschichte in Kurzfassung: Mehrere Vulkane mit unterschiedlichen Stein- bzw. Materialarten sorgten hier für die unterschiedlichsten Untergründe. Ein ehemals, vor Jahrmillionen existierender See und Erosion sorgten für die interessanten Steinformationen. Das Zentrum ist die kleine Stadt Göreme.  

 

Wer hat nicht schon mal ein Bild von Kappadokien und den ganzen Heißluftballons gesehen? Dieses Spektakel gibt es hier jeden Morgen bei Sonnenaufgang zu sehen. Natürlich wollen wir das nicht nur von “unten” aus ansehen, deswegen gönnen wir uns auch eine Tour durch die Luft. Der Wecker läutete um 4:50, aber es hat sich definitv gelohnt. 🙂 

Zahlen:  +11 Tage  // +1481 km